Was ist die UMA?
Die UMA (Untersuchung des Motor- und Abgasmanagementsystems) ist die Nachfolgerin der früheren Abgasuntersuchung (AU). Sie prüft das gesamte Abgas- und Motorsystem eines Fahrzeugs auf ordnungsgemäße Funktion und Einhaltung der Emissionsgrenzwerte.
Seit dem 1. Januar 2018 ist die Endrohr-Messung wieder vorgeschriebener Pflichtbestandteil der UMA. Die UMA ist integraler Bestandteil der Hauptuntersuchung (HU) nach §29 StVZO.
Von der AU zur UMA — Die Entwicklung
Klassische AU (Abgasuntersuchung)
Rein visuelle Prüfung und Endrohr-Messung der Abgasemissionen.
AU ohne Endrohr-Messung
OBD-Auslesung ersetzte vorübergehend die Endrohr-Messung bei neueren Fahrzeugen.
UMA mit Endrohr-Messung (aktuell)
Kombinierte Prüfung: OBD-Auslesung und Endrohr-Messung sind beide Pflicht. Umfassendere Bewertung der Abgasqualität.
Prüfumfang der UMA
Die UMA umfasst mehrere Prüfschritte, die ein vollständiges Bild des Abgas- und Motorsystems ergeben:
OBD-Auslesung
Auslesen des On-Board-Diagnosesystems auf gespeicherte Fehlercodes und Systemstatus der emissionsrelevanten Bauteile.
Endrohr-Messung
Direktmessung der Abgasemissionen am Endrohr — bei Benzinern (CO, HC, Lambda) und Dieselfahrzeugen (Trübungsmessung).
Sichtprüfung
Visuelle Kontrolle der Abgasanlage auf Schäden, Leckagen und offensichtliche Mängel.
Systemprüfung
Überprüfung der Funktion von Katalysator, Partikelfilter (DPF) und weiterer Abgasnachbehandlungskomponenten.
Tipps für eine erfolgreiche UMA
- check_circle Fahren Sie vor dem Termin mindestens 15–20 Minuten, damit der Motor Betriebstemperatur erreicht.
- check_circle Stellen Sie sicher, dass keine Warnleuchten im Cockpit aktiv sind — aktive Fehlercodes führen zum Nichtbestehen.
- check_circle Kontrollieren Sie den Ölstand — Ölverlust kann die Abgaswerte beeinflussen.
- check_circle Bei Dieselfahrzeugen: Stellen Sie sicher, dass der Dieselpartikelfilter (DPF) nicht verstopft ist.